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Mittwoch, 16. Dezember 2020

Cooler Trick: Käfighühner geben dank VR-Brille ab sofort Freilandeier

Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) setzt beim Thema Tierwohl immer mehr auf Technologie aus dem Ausland. Nachdem sie sämtlichen Nutztieren erst vor wenigen Monaten Endorphine verordnete, um diese glücklich zu machen, kommt nun ihr nächster Coup: Der Import von VR-Brillen speziell für Hühner. "So können wir sogar zur effizienten Haltung in Legebatterien zurückkehren UND gleichzeitig sowohl Qualität als auch Tierwohl steigern", erklärt Klöckner, bevor sie drei rohe Eier aus einem kristallenen Glas hinunterschlingt.




Die geniale Idee aus Russland, 
Kühen Virtual-Reality-Brillen (VR) aufzusetzen und ihnen Bilder von saftig grünen Wiesen vorzugaukeln, damit die Rinder mehr Milch geben, hat unter Landwirten weltweit für enorme Aufmerksamkeit gesorgt. In einem bulgarischen Geflügelgroßbetrieb hat man offenbar bereits das enorme Potential dieser brillianten Methode erkannt.

Dimitar Tscholewa, Eierproduzent nahe der Hauptstadt Sofia, hat sich von dem russischen Kniff inspirieren lassen und diesen auf sein Federvieh umgelegt: Zwei Drittel seiner rund 600.000 Legebatterie-Hennen wurden bereits mit VR-Brillen ausgestattet und genießen ab sofort statt engstem Käfigraum und fader Sojakost endlosen Auslauf mit unzähligen Misthaufen und ein Geflügel-Schlaraffenland, in dem es vor richtig dicken Würmern, Käfern und Raupen nur so wimmelt!

Und die Investition dürfte sich schon alsbald bezahlt machen, denn konnte der Landwirt sein Produkt bisher lediglich als Eier aus Käfighaltung an den Mann bringen, verkauft der gewiefte Bulgare dank virtuellem Auslauf im Freien seine Hühnereier fortan als qualitativ hochwertige Freilandeier – und somit zu einem wesentlich besseren Preis!

Julia Klöckner möchte diese Technologie den hiesigen Landwirten und Hühnern keinesfalls vorenthalten. Ob die Eier hierzulande künftig sogar den Code 0 aufgedruckt bekommen und somit als Bio-Eier mit dreifachem Preis im Supermarkt-Regal landen, wird derzeit noch geprüft: Die den Tieren eingeblendeten Würmer stammen laut Tscholewa jedenfalls aus einer virtuell zertifizierten Bio-Zucht.

Auch wenn es bei Freilandeiern bleibt – für den Landwirt und seine Hühner ist das Experiment schon jetzt ein Riesenerfolg, denn das schlechte Image der verpönten Käfighaltung ist der Eierproduzent praktisch über Nacht losgeworden. Und das Beispiel zeigt eindrucksvoll, was heutzutage mittels Digitalisierung in der modernen Landwirtschaft alles möglich ist!


Autor: Die Entenpost

Artikel ähnlich erschienen bei https://www.entenpost.com/
Bilder (verändert):
1) Pixabay.com
2) Entenpost.com
3) Olaf Kosinsky, CC BY-SA 3.0-DE

Mittwoch, 8. Juli 2020

Julia Klöckner jetzt auch gegen Cannabis, weil es Konsumenten unnötig vegan macht


Veganismus schadet nahezu jeder etablierten deutschen Industrie. „Das kann niemand wollen“, ist sich Julia Klöckner sicher. Da durch Cannabiskonsum viele Menschen vegan werden, wünscht sich die Landwirtschaftsministerin eine Fortführung der Hanf-Prohibition. Es sei schon schlimm genug, dass der Nutzhanf einige Branchen infiltriert hat, da könne man nicht auch noch eine Veganisierung des christlichen Industrielandes verantworten. Mehr dazu im Artikel






Berlin – Da sie es satt hat, das Feindbild der Nation zu sein, möchte Julia Klöckner (CDU) nun ein neues Feindbild etablieren. Cannabis soll künftig in aller Munde sein, wenn es darum geht, negative Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft zu versinnbildlichen. Der Konsum von Cannabis mache die Verbraucher nicht selten vegan und ändere so deren komplettes Konsumverhalten, so Klöckner. „Unser komplettes System basiert auf übermäßigem Konsum und Wachstum. Der Konsum ist nicht nur Zeichen für Wohlstand sondern schafft auch Wohlstand.“

Die Ministerin kennt auch die genaue Ursache für die Veganisierung durch Cannabiskonsum: „Die Leute denken dann viel mehr über das Leben nach und dann wird ihnen der Wert des Lebens bewusst. Das können wir keinesfalls im großen Stil verantworten, da sonst die komplette Industrie umdenken müsste. Wo kämen wir denn hin, wenn wir Tiere plötzlich als fühlende Wesen anerkennen würden? Schauen Sie nur mal nach Neuseeland, was dort für ein Chaos herrscht. Ich werde für die Preis-Werte unserer heimischen Tierprodukte kämpfen!“

Auch die Pharmaindustrie würde enorm unter einer großflächigen Veganisierung leiden. Klöckner verweist auf ihre Freunde und Berater von Bayer und anderen Pharmakonzernen: „Mir wurde gesagt, dass wenn sich ein Übergewicht der Bevölkerung gesunder Ernährung verschwört, enorme Umsatzeinbußen zu erwarten wären. Umsatzeinbußen bedeuten auch weniger Steuern und damit weniger Pflegepersonal und weniger Kindergärten. Das werde ich im Namen der rechtschaffenen Bürgerinnen und Bürger, die mich quasi indirekt nicht wirklich gewählt haben, verhindern!“

Der Textilindustrie hat die Verbreitung von Nutzhanf bereits immens geschadet, weil dieser einfach effizienter ist als herkömmliche Materialien. Wenn jetzt die Konsumenten noch vegan werden, würden auch Leder-, Pelz-, Daunen- und Schafwollprodukte darunter leiden. „Da müsste die komplette Branche umdenken und viele Nutztiere würden quasi nutzlos werden. Ob das im Interesse der Tierschützer wäre, Tiere als nutzlose Kreaturen zu betiteln? Ich denke nicht!“, ist sich Julia Klöckner sicher.

Abschließend stimmt Julia Klöckner der These der Drogenbeauftragten Daniela Ludwig zu. Cannabis sei auch in ihren Augen kein Brokkoli, führe aber zu stark erhöhtem Brokkolikonsum, den es im Namen der gesamten Induströnnies zu verhindern gelte. Cannabis sei schließlich aus gutem Grund verboten – nämlich weil es illegal ist, wie schon Marlene Mortler zu ihrer Zeit feststellte.


Autor: Adriano Holatz


Bilder (verändert):
1) Olaf Kosinsky, CC BY-SA 3.0 DE
2) pixabay.com, Lizenzfrei


Samstag, 27. Juni 2020

Mann (51) beendet Grillsaison, nachdem er bemerkt, dass sein Grill vegan ist


Die Entdeckung, dass sein Grill keinerlei tierische Bestandteile enthält, veränderte das Leben von Harald Völler (51). "Wir haben jahrelang nichts ahnend darauf gegrillt. Seit ich weiß, dass der Grill vegan ist, erfüllt mich ein chronischer Würgereiz. Das war’s dann wohl mit der Grillsaison für diesen Sommer!", seufzt der gebrochene Mann. Mehr dazu im Artikel.



Regensburg
– Der studierte Onomastiker Harald Völler musste kürzlich feststellen, dass es doch noch Dinge gibt, die er nicht weiß. Als sich der Akademiker dank einer spontanen Eingebung plötzlich für die chemische Zusammensetzung seines Grills interessierte, stellte er fest, dass dieser absolut keine tierischen Bestandteile enthält. „Ich nenne die Dinge gerne beim Namen. Es sind die Veganer, die immer wieder heimlich probieren, unsere Lebensweise zu infiltrieren. Dass sie ausgerechnet einen Grill veganisieren, ist meiner Ansicht nach absolut grotesk und ein Angriff auf unsere Gesellschaft“, beschwert sich Völler mett einem kalten Brötchen in der Hand.


Die Veganisierung kultureller Werte und lebensnotwendiger Güter stelle laut Völler in vielen Bereichen des täglichen Lebens ein Problem dar. So fand er kurz darauf heraus, dass sogar das Mineralwasser, an dem er sich täglich labt, einer veganen Quelle entspringt. Da für Bier wenigstens ein paar Kleintiere auf dem Acker sterben würden, wolle er sich künftig mit diesem Getränk beschränken. „Ich bleibe meinen Werten treu. Unmoralisches Handeln macht uns zu Menschen. Ich bin Mensch und kein Wiederkäuer“, erklärt Völler selbstsicher.

„Es ist durchaus möglich, durch die richtige Lackierung oder gewisse Klebstoffe auch tierisches Material in Produkte einfließen zu lassen“, erklärt der Akademiker. Er verspricht, dass er sich künftig dafür einsetzen wolle, dass solche Inhaltsstoffe auf Produktverpackungen deklariert werden müssen. „Dann können normale Menschen endlich eindeutig unterscheiden, ob sie ein normales oder ein unnötig veganisiertes Produkt im Einkaufswagen liegen haben!“ Dass auch Veganer seit Langem für solch eine Deklarierung kämpfen, stößt dem selbsternannten Freidenker zwar auf, er möchte sich davon dennoch nicht von seinem Weg abbringen lassen.

Abschließend teilt uns Völler hinter hervorgehobener Hand mit: „Auch der Staat und das Gesetzbuch werden mich nicht veganisieren! Für die nächste Grillsaison habe ich bereits einen Grill mit einem Griff aus afrikanischem Elfenbein bestellt."


Autor: Adriano Holatz

Bilder (verändert):
1) Sascha Kohlmann, CC BY-SA 2.0
2) freesvg.org, Public Domain
3) European Vegetarian Union, Public Domain
4) pixabay.com, Lizenzfrei


Sonntag, 24. Mai 2020

Wegen öffentlicher Demütigung von Veganern: Attila Hildmann festgenommen


"Beleidigt werden wir Veganer regelmäßig von Kleingeistern aber noch nie kam es vor, dass eine einzige Person uns dermaßen öffentlich durch den Dreck zieht", beschwert sich Manuel E. aus Stuttgart. Indem Attila Hildmann sich mit einer neuen Kampagne um Reichweite bemüht, diffamiert der vegane Koch sämtliche Veganer, weil sie mit ihm in Verbindung gebracht werden. Weil er damit nicht aufhörte, wurde er nun festgenommen. Mehr dazu im Artikel.

 


 

Berlin – Attila Hildmann hatte eigenen Angaben zufolge bei einem Spaziergang zufällig ein paar Demonstranten um sich versammelt. Auf dem Weg zum Kanzleramt geriet er mit diesen in einen Konflikt mit der Polizei. Während dieses Konflikts soll ein Polizist seinen veganen Kollegen mit den Worten „Ihr Veganer habt echt komische Ansichten“ angesprochen haben. Daraufhin verhaftete der vegane Polizist Attila Hildmann wegen übler Rufschädigung.

 

Dass man als Veganer eigentlich nur Tierleid vermeiden möchte und sich für Tierschutz-Themen einsetzt, verstehen die meisten „normalen“ Menschen nicht. Die vegane Bewegung erkämpft sich seit Jahren Gehör und wird auch immer erfolgreicher. Umso mehr Angst haben viele Konsumenten deshalb um ihr Schnitzel. Wodurch sich diese Angst begründet oder warum sie unbedingt verbal bzw. online auf Veganer losgehen müssen, ist bislang nicht erforscht. Veganer und Vegetarier haben gelernt, mit diesen Beleidigungen umzugehen und sie geschickt zu kontern.

 

Um seine Reichweite zu erhöhen, nahm sich Hildmann die PR-Kampagne von Xaviar Naidoo als Vorbild. Seither wird er von den Medien als „Verschwörungstheoretiker und veganer Koch“ bezeichnet und gepusht. Immer und überall werden diese beiden Gedanken nun mit einander in Verbindung gebracht. Veganer werden oft auf ihre Meinung angesprochen – sie seien ja, was das Essen betrifft, schon sonderbar und wie sie denn nun zu den Attila-Themen stünden. „Der zieht unsere komplette Bewegung medial durch den Dreck“, wiederholt sich Stuttgarts veganer Jesus, Manuel Earthling (28).

 

Mit der Festnahme von Hildmann erhoffen sich der vegane Polizist, Manuel E. und sehr viele weitere betroffene Veganer, ihn für eine Zeit lang ruhigzustellen. Gerüchten zufolge terrorisiert er aktuell das JVA-Personal. Da es im Gefängnis keinen Agaven-Dicksaft gibt, dieser laut Hildmann jedoch ein absolutes Grundnahrungsmittel sei, droht er bereits mit einer Klage.


Autor: Adriano Holatz


Bilder (verändert):
1) tagesspiegel.de Lizenzfrei für Satire
2) Manuel Earthling, Lizenz persönlich erhalten
3) pixabay.com, Lizenzfrei 


Samstag, 4. April 2020

„Nur noch glückliche Tiere“ – Klöckner verordnet Endorphine für alle Nutztiere


Nachdem immer mehr Kritik laut wurde, Julia Klöckner (CDU) wäre für Qual und Unglück von Nutztieren verantwortlich, möchte sie nun ihr Image wieder aufbessern. Zwar möchte sie weiterhin, dass vor allem viel Fleisch so günstig wie möglich produziert wird, allerdings hat sie einen neuen Plan für die Tiere. Anstelle von artgerechten Bedingungen sollen es nun Glückshormone richten. Diese Glückshormone (Endorphine) sind schon bald Pflicht für alle Landwirte, die Nutztiere halten. Ein neues Label „Stammt von glücklichen Tieren“ ist in Planung. Mehr dazu im Artikel.




Berlin – Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner (CDU), überzeugt erneut von ihrer bodenlosen Kompetenz und ihrem Einfühlvermögen. Zwar erst nach massiver Kritik, aber immerhin bereits zwei Jahre nach Amtsantritt, möchte sie nun dafür sorgen, dass Nutztiere glücklicher werden. Verschiedene Möglichkeiten wurden viel mit ihren Beratern diskutiert, allerdings von ihren Freunden aus der Lobby stets zurückgewiesen. Nun hat sie eine Lösung gefunden, die für alle Seiten zufriedenstellend erscheint: Zu Antibiotika und sonstigen Medikamenten sollen nun zusätzlich Glückshormone an die Tiere verabreicht werden.

„Natürlich können wir nicht von den Landwirten verlangen, dass sie sich Gedanken um das Wohl der Tiere machen. An erster Stelle steht das Wohl des Menschen und es ist unser verdammtes Recht, als überlegene Rasse, unsere Vorteile aus der Schöpfung zu ziehen.“, beginnt Klöckner ihre Ansprache. Sie erwähnt des Weiteren, dass Einkommen von Landwirten, Transportunternehmen und Handel auf keinen Fall zu Lasten des Konsumenten gehen dürfen und es das Recht der Konsumenten ist, so viel Futter zu kaufen, dass jährlich 6,5 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll landen. Das begründet sie damit, dass jeder mit seinem Geld machen darf, was er möchte.

Damit nun aber hoffentlich wenigstens die Tierschützer mal Ruhe geben, soll das neue Konzept so bald wie möglich eingeführt werden. Die Endorphine sollen in Abständen verabreicht werden, dass die Tiere durchgehend im Glücksrausch sind und nicht einmal merken, dass sie bis zum Knie in ihren eigenen Ausscheidungen stehen. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich Tiere im High-Zustand weniger bewegen und so weniger Kalorien verbrennen. Auf dem Weg zum Schlachthof wird die Dosis erhöht, sodass auch die Arbeit der Schlächter erleichtert wird, wenn sich die Tiere nicht mehr gegen ihre Tötung wehren. Dass es funktionieren wird, weiß sie deshalb, weil ihr eigenes ewiges Lächeln auch nicht von Ungefähr kommt.

Julia Klöckner ergänzt stolz: „Ich werde mit dieser Maßnahme zwei Küken mit einem Schredder mahlen. Die Landwirte werden endlich von diesem lästigen Thema befreit und müssen verhältnismäßig wenig Mehrkosten in Kauf nehmen. Meine Freunde von der Pharmaindustrie, die mich dieser grandiosen Idee näher gebracht haben, werden riesige Umsätze generieren und diese natürlich ordentlich versteuern. Alles zum Wohle des Volkes.“. Spekulationen darüber, dass Klöckner gerade ihre Karriere nach ihren Ausscheidungen in der Politik vorbereitet, wurden mitnichten dementiert.

Autor: Adriano Holatz

Bilder (verändert):
2) pixabay.com, Lizenzfrei
3) dreamstime.com, Lizenz erworben

Montag, 23. März 2020

Nutztiere erstmals im Vorteil – für Ausgangssperre ein Leben lang trainiert


Nachdem nun bereits ein paar Tage Ausgangssperre hinter uns liegen, wird vielen Menschen erst richtig bewusst, was das eigentlich bedeutet. Die Leute langweilen sich zu Tode und sind den ganzen Tag hilflos ihrer Familie ausgesetzt. Die Tiere sind uns nun haushoch überlegen, da sie den Umgang mit Ausgangssperren quasi im Blut haben. Zwar ändert sich nichts direkt am Leben der Tiere, allerdings stehen sie nun verhältnismäßig nicht mehr ganz so schlecht da wie vorher. Wir haben exklusiv mit unterschiedlichen Nutztieren darüber gesprochen – mehr dazu im Artikel.




Bislang waren Tiere in allen Punkten immer uns Menschen gegenüber in unmessbar hohem Ausmaß benachteiligt. Das hat sich die letzten Tage geändert, seit wir wegen der Ausgangssperre eine kurze Phase unseres Lebens in unserem Zuhause verbringen müssen. Nun hat sich zwar für die Tiere nichts geändert, der menschliche Alltag nähert sich aber dem der Tiere an. Der Vorteil der Tiere liegt darin, dass sie mental ein Leben lang für diese Situation trainiert haben und nun besser damit umgehen können, als der Mensch.

Wahrheitspresse24 hat Statements direkt von den Betroffenen gesammelt:

Kuhstall „Milch für Kinder“ – Kuh Berta erklärt: „Von Geburt an sind wir mit der Sicherheit gesegnet, dass uns im Stall kein Raubtier erbeuten kann. Um uns voreinander zu schützen und uns Erwachsene nicht an der Arbeit zu hindern, nehmen die Menschen uns gleich nach Geburt die Babys weg. So werden lästige Familienstrukturen unterbunden und dennoch sind wir nie allein, da wir hier zu Tausenden wohnen.
Unsere Mahlzeiten werden uns vom Mensch serviert – sofern uns die sogenannten Veganer nicht wieder alles wegessen. Manchmal fühlen wir uns schlecht, weil wir die Menschen unserer Nahrung wegen ausbeuten. Aber wir können die Natur nicht ändern – wären’s halt keine Menschen geworden.“.

Schweinestall „Kastengesellschaft“ – Schwein Manfred berichtet: „Manchmal ist es etwas eng, da unsere Apartments ziemlich genau auf unsere Körpergröße zugeschnitten sind. Wir haben aber in Aussicht gestellt bekommen, dass unsere Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Enkel vielleicht eine bessere Zukunft mit 15 cm mehr Platz erwarten wird. Dass wir oft knietief in der eigenen Scheiße stehen macht nichts, da wir ja sowieso als unsauber eingestuft sind.
Aber ist ja nicht so, als müssten wir das ewig aushalten. Ich als Schwein zum Beispiel muss es nur 5 bis 6 Monate hier drin aushalten bis ich 110 bis 120 Kilo erreicht habe. Spätestens in dem Alter werden alle von uns abgeholt. Niemand weiß wie das Leben hinter diesem Tor aussieht aber wir sind da sehr optimistisch und freuen uns auf unser Leben, das im Schnitt 15 bis 20 Jahre dauert.“.

Hühnerstall „freilaufende Henne“ – Huhn Henriette erzählt: „Wir Frauen sind hier unter uns und können den ganzen Tag zusammen gackern. Zwar ist es eng und manchmal müssen wir tote Freundinnen tagelang ansehen aber alles in allem soll man ja seine gute Laune nicht verlieren. Unsere Küken wachsen nebenan auf und stoßen zu uns sobald sie zum ersten Mal ihre Periode bekommen.
Was mit unseren Jungs passiert wissen wir nicht genau aber wir glauben, dass es ihnen gut geht und sie vielleicht als Wecker arbeiten. Manche machen sogar im Kampfsport Karriere, haben wir mal gehört. Ausgangsperre? Wir nicht! Sehen Sie das Loch im Dach da oben? Dadurch zählen wir als Freilandhühner, was uns sehr glücklich macht.“.

Ein Zoo in Süddeutschland – Löwe Ludwig verrät uns: „Was Ausgangssperre und den Umgang damit betrifft, sind wir absolute Profis. Jetzt können die Menschen mal von uns lernen. Wir leben hier im Raubtierhaus in absoluter Würde, wie die Könige. Manchmal dürfen wir ins Gehege raus und Menschen mit unserem Anblick erfreuen. Unser Jagdtrieb vergeht zwar nicht, aber er wird komplett überflüssig, da wir ja gefüttert werden.
Wenn wir Babys bekommen, müssen wir sie auf nichts vorbereiten, da auch sie ein Leben ohne Aufgaben führen werden. Selbst in die Struktur unseres Rudels müssen wir sie nicht integrieren, da sie sehr bald vom Mensch in ferne Länder gebracht werden um dort Menschen zu erfreuen. Das ist für uns alles völlig verständlich, da wir wegen den Menschen vielleicht schon ausgestorben wären, würden wir nicht so leben.“.

Irgendwo in Sachsen – Mensch Horst heult: „Ich halte das nicht mehr aus! Seit 3 Tagen muss ich hier in der Wohnung sitzen. Mit meiner Frau und den Kindern! Momentan haben wir noch alles aber bald wird es nur noch Nudeln mit Klopapier geben, wenn die anderen Vorräte aufgebraucht sind. Das ist das Schlimmste, was wir je erleben mussten.
Wie kann die Regierung uns das nur antun? Danke Merkel! Was, wenn das noch 2-3 Wochen so weiter geht? Wir leben nur einmal, das sollten wir voll auskosten dürfen. Haben Sie mitbekommen, dass für die Spargelernte dieses Jahr Personal fehlt? Schlimmer kann es nicht mehr kommen.“.


Autor: Adriano Holatz

Bilder (verändert):
1) Alistration, Lizenz persönlich erteilt
2) Sara Ahmed Naqvi, CC BY-SA 4.0
3) pixabay.com, Lizenzfrei
4) dreamstime.com, Lizenz erworben

Mittwoch, 19. Februar 2020

Erleuchtung: Julia Klöckner geht ins Kloster

Erleuchtung: Julia Klöckner geht ins Kloster

Die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Julia Klöckner (CDU), hat heute bekannt gegeben, dass sie von ihrem Amt zurück treten wird. Anlass dafür ist ein Sinneswandel, auf Grund dessen sie sich nun erst einmal eine Auszeit nehmen will und in ein Kloster gehen wird. Weil sie sich moralisch zu viel zu Schulden kommen ließ, hat sie nun einiges wieder gut zu machen, um mit sich selbst ins Reine zu kommen. Anlass und Pläne dessen, haben wir im Artikel für Sie zusammengefasst.



Bad Kreuznach – Derzeit befindet sich Julia Klöckner (CDU) auf dem Weingut ihrer Familie in Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz). Wegen der ganzen Shitstorms gegen sie, begann sie in letzter Zeit immer mehr damit, nachzudenken. Je mehr sie über verschiedene Themen nachdachte, desto klarer wurde ihr, was für einen riesen Mist sie gebaut hat. Um sich von ihren Sünden und ihrem schlechten Karma rein zu waschen, hat Klöckner nun beschlossen, ihr Amt aufzugeben und in ein buddhistisches Kloster zu gehen.

„Das unendliche Tierleid, für das ich mit verantwortlich bin, lässt sich nicht mehr ausblenden. Ich bin jetzt Veganerin und ich werde in einigen Jahren in die Politik zurückkehren um mich explizit für Tierschutz einzusetzen!“, erklärt Klöckner bei einer TV-Ansprache. Anlass dafür sei, dass sie sich dafür eingesetzt hatte, Nutztiere zu quälen. Rund 1,8 Millionen Sauen, übersäht mit Geschwüren und Abszessen, verbringen derzeit den Großteil ihres Lebens in 75 cm breiten Kastenständen.

„Natürlich hatte ich die Chance, etwas zu ändern. Ich dachte, wenn wir binnen 15 Jahren die Kastenstände um 10 cm verbreitern, wäre das ein Entgegenkommen an die Tierschützer.“,  sagt Klöckner in dem Wissen, dass sich die Tiere selbst bei 85 cm breiten Kastenständen nicht bewegen können. Heute ist ihr bewusst, dass es nicht um ein Entgegenkommen für irgendwen geht, sondern um das tägliche Leben von Millionen fühlenden Lebewesen.

Auch zum Thema Ferkelkastration, ist sich die scheidende Ministerin bewusst, dass sie empathielos und überheblich gehandelt hatte. „Ich dachte nur an Wählerstimmen, da ein schärferer Tierschutz zu höheren Preisen geführt hätte. Die betäubungslose Kastration der Ferkel war für Verbraucher stets unbedenklich. Ich habe nicht an die Tiere gedacht! Heute schäme ich mich zutiefst dafür. Ich bin jetzt Veganerin!“, gesteht Klöckner.

Auch ihren Versuch, eine Fleischsteuer ins Spiel zu bringen, erkennt Klöckner nachträglich als heuchlerisch: „Das sah schon nach einem genialen Coup aus. Hätten wir die Fleischsteuer von nur 40 Cent pro Kilo schleichend eingeführt, hätte sich weder Produzenten- noch Verbraucherverhalten maßgeblich geändert. Die Staatskasse hätte aber Milliarden daran verdient.“. Der Plan, die Bauern mit dem Geld ein wenig zu unterstützen, hätte für Stimmen gesorgt. Es mit stärkeren Tierschutzgesetzen zu verbinden hätte ja nur eine „Wie gewonnen so zerronnen“-Mentalität ausgelöst. Heute schämt sie sich dafür. Sie ist jetzt Veganerin.

Des Weiteren merkt sie an, dass ihr nie einer von den vielen Beratern gesagt hatte, was hinter Nestlé steckt und wie unmoralisch das Unternehmen handelt. Sie erklärt, dass sie aufgrund einer Wissenslücke für eine gute Idee befand, ein Werbevideo für den vermeintlich rechtschaffenden Konzern zu drehen. Auch, dass sie sich erheblich öfter mit Vertreter von Konzernen wie Nestlé, Bayer oder Mars getroffen hat, als mit Vertretern von Tier- Umwelt- oder Verbraucherschutzorganisationen, bereut Klöckner heute: „Ich schäme mich sehr dafür. Ich bin jetzt Veganerin!“.

„Insektenvernichtung in der Landwirtschaft zur Maximierung des Ertrages klang eigentlich recht logisch. Wozu eigentlich die ganzen Berater, wenn nie einer erwähnt, dass Insekten die Grundlage der Nahrungskette sind?“, frägt sich die Politikerin wütend. Sie prangert außerdem an, dass ihr auch bei Treffen mit Vertretern von Bayer nie erklärt wurde, wie schädlich Glyphosat für Mensch und Natur ist. Mittlerweile schämt sie sich für ihre Wissenslücken und ist jetzt Veganerin.

Auch kurz vor der Bekanntgabe ihres neuen Plans, stand die Bundesministerin wieder vermehrt unter Kritik. Sie hatte sich zuletzt dafür eingesetzt, dass der Import von pestizidbelasteten Lebensmitteln liberalisiert wird. „Wie komplex sollte man als Politiker denn bitteschön denken, um auf die Idee zu kommen, dass Behörden durch mehr Entscheidungsfreiheit zunehmend unter Druck der Chemielobby geraten könnten? Ich fand die Idee gut, dass wir der Import-Wirtschaft die Türen öffnen, indem wir die Behörden über Einfuhrtoleranzen einzeln entscheiden lassen. Heute schäme ich mich dafür. Ich bin jetzt Veganerin!“, sagt Klöckner abschließend.

Ihr ist bewusst, dass sie noch bei vielen weiteren Themen absolut versagt hat. Umso mehr freut sie sich auf eine Rückkehr in die Politik, um dann alles besser zu machen. Jetzt muss sie aber erstmal zu sich selbst finden und fliegt bereits nächste Woche nach Tibet um dort für einige Jahre einem buddhistischen Kloster beizutreten. Julia Klöckner schämt sich für ihr Verhalten, ihre Entscheidungen und ihrer Nähe zu Konzernlobbyisten während ihrer gesamten Amtszeit. Sie ist jetzt Veganerin.

Autor: Adriano Holatz

Bilder (verändert):
1) Opposition 24, CC BY 2.0
2) Ministry of Agriculture and Forestry, New Zealand, CC0 1.0

Montag, 17. Februar 2020

Veganerin verfällt in Glaubenskrise

Veganerin verfällt in Glaubenskrise

Eine Veganerin aus Bayern versteht die Welt nicht mehr. Seit sie sich vermehrt auf Facebook aufhält, verfällt sie in eine immer tiefere Glaubenskrise und steht kurz davor, ihre Grundsätze über Bord zu werfen. Die Argumente der fleisch-bevorzugenden Masse sind einfach zu schlüssig und sinnvoll, um sie weiterhin zu ignorieren. Noch kämpft sie dagegen an, sich dem Konsum von Leichenteilen zu ergeben aber wie lange wird sie standhalten? Was genau sie bedrückt, verraten wir Ihnen im Artikel.




Augsburg – Lisa Dumbold (26) ist seit über 10 Jahren Veganerin. Seit einiger Zeit, hat sie Social Media für sich entdeckt und wollte sich auf die Suche nach Gleichgesinnten machen. Bei dem Versuch ist sie allerdings immer öfter auf Menschen gestoßen, die ihre Lebensweise aufs schärfste verurteilen und mit schlüssigen Argumenten beweisen, dass sie anscheinend mit ihrer Einstellung falsch liegt und eine Gefahr für die Gesellschaft darstellt.

„Mir ist inzwischen bewusst, dass Veganer die Gesellschaft spalten und dafür verantwortlich sind, dass Fleischesser sich immer und immer wieder gegen eine mentale Umpolung verteidigen müssen.“, erklärt sich Dumbold. Sie führt weiter aus, dass ihr nicht bewusst war, wie sehr sie normale Menschen in deren Lebensweise einschränkt. Mittlerweile schämt sie sich dafür, dass sie bei jeder kleinsten Gelegenheit den Satz „Ich bin Veganerin“ von sich gab.

Heute weiß die Veganerin, dass sie durch ihre ignorante Lebensweise sämtlichen Nutztieren das Futter weg isst und somit die Tiere schon verhungern, bevor sie im Schlachthaus ermordet werden können. Weil sie dies seit Jahren praktiziert, ist sie Unterernährt und wird, obwohl sie mit ungesunder Chemie Nährstoffe substituiert, mit einer Fülle an Mangelerscheinungen übersäht. Laut Internet-Usern mangelt ihr es vor allem an gesundem Menschenverstand, den sie durch die fehlenden Nährstoffe verloren hat.

„Mir war früher nicht bewusst, dass erst der Verzehr von anderem Leben, das Leben in uns weckt und uns vor Jahrtausenden intelligent gemacht hat.“, gibt die Augsburgerin zu. Dass daraus resultiert, dass Tiere in der heutigen Zeit in Fabriken qualvoll gemästet werden müssen, ist nicht unmenschlich sondern einfach nur logisch. Auch auf Grillfesten wurde das immer wieder von betrunkenen Gästen mit Sätzen wie „Gimma Scheibe vong Toast zwischen die Schwein *rülps*“ bestätigt.

Eigentlich ging es der Veganerin sowieso nie um Tierwohl oder Gesundheitsideologie, sondern nur darum, sich von der Masse abzuheben und irgendwo dazu zu gehören. Sie gibt beschämt zu: „Ich bin diesem Hype als Teenagerin verfallen und seither darauf hängen geblieben.“. Dass dieses Problem bei ihr von Anfang an sehr ausgeprägt war, spiegelt sich auch in der Tatsache, dass sie nicht einmal Fische isst – obwohl die ja quasi als Gemüse gelten.

Wir haben die Veganerin außerdem auf den Fakt hingewiesen, dass es sehr bald eine drastische Überpopulation von Rindern und Schweinen gäbe, würden wir diese nicht essen. Umso schlimmer erscheint die Tatsache, dass wegen dem Anbau von Soja für Veganer ganze Regenwälder abgeholzt werden, während Stalltiere ja nur mit Kraftfutter und Medikamenten gefüttert werden.

Dumbold ist sich sicher, dass sie den Absprung aus der Szene bald schaffen wird und wieder zu einem normalen empathielosen Leben zurück finden kann. „Dann gebe ich auch nicht mehr so viel Geld für Salat aus und kann mir wie jeder normale Mensch günstige Fertigprodukte auf Leichenbasis kaufen.“, träumt sie laut vor sich hin.

Autor: Adriano Holatz

Bilder(verändert):
Lizenzfrei von Pixabay.com

Dienstag, 11. Februar 2020

65-jähriger Mann stirbt an veganem Schnitzel


65-jähriger Mann stirbt an veganem Schnitzel

Ein 65-jähriger aus Neu-Ulm (Bayern) ist gestern Abend überraschend verstorben. Schon jetzt steht fest, dass der Mann nach dem Verzehr eines veganen Schnitzels qualvoll verendet ist. Die Lebensmittelindustrie maximiert Gewinne, indem sie uns vegane Produkte unterschiebt. Wie diese zu erkennen sind und wie Sie sich davor schützen können, jetzt im Artikel.




Neu-Ulm – Gestern Abend ist ein 65-jähriger Opfer einer heimtückischen Produktverpackung geworden. Die Frau des Opfers erklärte der Presse gegenüber, dass das Paar sich beim gemeinsamen Einkauf dafür entschied, am Abend Schnitzel zu essen. Anstatt selbst ein Leichenteil zu panieren, griffen die Rentner auf ein Fertigprodukt mit der Aufschrift „Schnitzel“ zurück. „Als Rentner fehlt einfach manchmal die Zeit zum Kochen. Da muss es dann einfach mal schnell gehen.“, gesteht die Witwe.

Auf der Verpackung der Firma „Rügenwalder Mühle“ war zwar vermerkt, dass es sich um ein veganes Schnitzel handelt, jedoch in viel kleinerer Schrift als das Wort „Mühlen Schnitzel“ selbst. Dass dies im Eifer des Gefechts beim Einkauf übersehen werden kann, liegt nahe. Die betrügerischen Absichten der Firma haben nun letztendlich zum Tod eines unschuldigen Omnivoren geführt. „Mein Mann hat seit Jahren Veganer diskreditiert und ist immer für den Fleischkonsum eingestanden und ausgerechnet ihn musste es erwischen.“, schluchzt die Hinterbliebene.

Zum Gedenken an Ihren Mann will die Witwe zusammen mit anderen Betroffenen nun Aufklärung betreiben. Bereits am kommenden Montag, nach der Beerdigung, wird sie den Verein „Lebensmittel Hilfe e.V.“ gründen. Der Verein soll außerdem gezielt Unternehmen angreifen, die den Menschen vegane Lebensmittel unterjubeln. „Wenn niemand etwas tut, legitimieren wir diese Scharlatane. Das muss ein Ende haben.“, erklärt sie abschließend.

Dass in Supermärkten immer mehr Lebensmittel heimlich durch vegane Produkte ersetzt werden ist längst kein Geheimnis mehr. Es scheint, als wäre sich ein Teil der Industrie zu gut, um sich für den zahlenden Kunden die Hände blutig zu machen. Mehr als die Hälfte aller Produkte in Supermärkten sind inzwischen vegan oder zumindest vegetarisch. Viele davon sind zur Weiterverarbeitung gedacht und können durch geschicktes Kochen und Kombinieren „entveganisiert“ werden – bei anderen wird es schwieriger.

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Wir als Service-Magazin haben für Sie zusammengestellt, worauf Sie beim Einkauf achten müssen, um nicht dasselbe Schicksal zu erleiden wie der Neu-Ulmer.

Obst und Gemüse
Ordentliches Obst und Gemüse wird nach der Ernte veredelt. Dies wird getan, dass das Obst und Gemüse länger haltbar ist und schön glänzt. Für die Veredlung werden verschiedene Stoffe verwendet wie zum Beispiel Schellack (gewonnen aus Blattläusen), Bienenwachs oder Chitosan (gewonnen aus Schalentieren). Nun gibt es immer mehr Firmen, die diese Veredelung nicht durchführen und so die Kunden an der Qualität betrügen.
Es ist nicht einfach, dies beim Kauf zu differenzieren. Wenn Sie allerdings schon mal grundsätzlich auf Produkte verzichten, die den versteckten Hinweis „Bio“ tragen, sinkt die Wahrscheinlichkeit, versehentlich veganes Obst und Gemüse zu erwerben.

Süßwaren und Salzgebäcke
Süßwaren müssen Honig, Milchzucker, Milcheiweiß oder Gelatine enthalten um nicht als „vegan“ zu gelten. Achten Sie also immer darauf, dass mindestens einer dieser Inhaltsstoffe die Zutatenliste bereichert. Sollte dies nicht der Fall sein, so handelt es sich um betrügerische, vegane Imitate, von denen Sie die Finger lassen sollten.
Dies gilt übrigens auch für Marmelade und Konfitüre. Enthalten diese Produkte keine Gelatine, sind sie „veganisiert“ und nicht zum Verzehr für Menschen, die sich „normal“ ernähren möchten, geeignet. Verlassen Sie sich dabei nicht auf Geschmack oder Konsistenz, da Sie dort keinen Unterschied merken werden.
Bei Salzgebäcken finden sich die Hinweise oft bereits in der Geschmacksrichtung. Entscheiden Sie sich zum Beispiel für Chips mit Bacon-Geschmack oder Barbecue-Varianten, sind Sie meist schon auf der sicheren Seite. Diese Produkte enthalten nämlich pulverisierte Leichenteile ohne die sie als „vegan“ gelten würden.

Achtung bei Hefeprodukten
Die Industrie und deren Lobby haben den Irrglauben verbreitet, Hefe wäre nicht vegan. Die richtigerweise als „Mikroorganismen“ bezeichneten Zellen klingen erstmal nach Lebewesen, sind tatsächlich allerdings Pilzkulturen. Achten Sie bei Hefeprodukten also unbedingt darauf, dass mindestens Eier, Milch oder Honig mit verarbeitet wurden. Tun Sie das nicht, droht Ihnen auch hier die unbeabsichtigte Einnahme einer veganen Mahlzeit.

Das Problem mit dem Käse
Bis auf ein paar betrügerische Unternehmen wie zum Beispiel „Simply V“ oder „Bedda“ stellen die meisten Betriebe Käse zumindest noch mit Milch her. Vegetarischer Käse ist allerdings auch bereits eine abgespeckte Form von „richtigem“ Käse für echte Kenner. Was Viele nämlich nicht wissen: Käse sollte tierisches Lab enthalten um nicht als „vegetarisch“ zu gelten. Lab wird gewonnen, indem man es ermordeten Kälbern aus dem vierten Magen kratzt oder presst. Nur wenn die Milch also mit diesem Lab zum Gerinnen gebracht wird, kann man von „ehrlichem“ Käse reden.
Achten Sie also bei der Zutatenliste darauf, Produkte mit „mikrobiellem Lab“ oder „Labaustauschprodukten“ zu vermeiden. Mit diesen Inhaltsstoffen werden Sie von der Industrie um tote Kälber betrogen und verweichlicht. Weisen Sie unbedingt an der Käsetheke auch andere Supermarktkunden auf diesen Missstand hin.

Fleisch- Wurst- und Milchersatzprodukte
Etwas offensichtlicher wird es bei sogenannten „Ersatzprodukten“. Diese sind auf dem Markt, da ein paar religiös-fanatische Veganer tatsächlich gerne darauf zurückgreifen. Die Verpackungen sind allerdings oft heimtückisch. So will die Veganer-Lobby den hart arbeitenden Menschen vegane Ersatzprodukte unterjubeln und sie so vom Quälen und Töten von Tieren abhalten. Um sich auch vor diesen betrügerischen Machenschaften zu schützen, achten Sie also unbedingt darauf, dass folgendes Symbol niemals auf der Verpackung eines vermeintlichen Fleisch- oder Milchproduktes zu finden ist: 


Autor: Adriano Holatz

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Montag, 10. Februar 2020

Nestle nimmt „Moral“ ins Sortiment auf!


Nestle nimmt „Moral“ ins Sortiment auf!

Die Führungsriege des Schweizer Weltkonzerns Nestlé, hat Bedenken zur moralischen Verantwortung des Unternehmens geäußert. Nun sollen gewisse Unternehmensbereiche moralisch aufgewertet werden und außerdem die Moral selbst ins Sortiment integriert werden. Shareholder erwarten große Gewinne aus der neuen Unternehmensphilosophie. Alles zu Umsetzung und Auswirkungen jetzt im Artikel.




Vevey – Ulf Mark Schneider, der Geschäftsführer von Nestlé S.A. trat heute vor die Presse und verkündigte einige Neuerungen in seinem Konzern. Es soll eine neue Richtung zu mehr moralischer Verantwortung eingeschlagen werden. Dieser Schritt sei nötig geworden, da Nestlé öffentlich immer mehr unter Druck geraten sei. „Wir werden unsere komplette Fassade neu gestalten um uns das Vertrauen der Verbraucher zu korrumpieren.“ erklärt Schneider in verantwortungsbewusstem Ton.

Da das Unternehmen sehr vielseitig aufgestellt ist, müssen auch in verschiedenen Bereichen Moralisierungsmaßnahmen vorgenommen werden. Von der moralischen Umstrukturierung werden hauptsächlich die Bereiche mit dem größten öffentlichen Interesse betroffen sein. Dazu gehören: Die Gewinnung von Mineralwasser, die Verschmutzung der Weltmeere mit Plastik, der Umgang mit Personal und die Einführung eines Nährstoff-Labels. Außerdem wird Nestlé künftig Ablasszertifikate für Menschen, die sich moralisch inkorrekt verhalten haben, anbieten.

1) Nährstofflabel
Beim ersten Versuch von Nestlé, ein Nährstofflabel einzuführen, hagelte es viel Kritik. Die Kritik bezog sich meist darauf, dass das Label intransparent ist und der Verbraucher hinters Licht geführt werden könnte. Um das beim neuen Label zu vermeiden gibt es nun eine vereinfachte und genaue Einordnung von Lebensmitteln die wie folgt aussieht:

Grün – Lebensmittel zum menschlichen Verzehr
Gelb – Kein Lebensmittel aber unbedenklich
Orange – Kein Lebensmittel und beim Verzehr schädlich
Rot – Kein Lebensmittel und beim Verzehr tödlich

Ist ein Produkt also grün markiert, kann der Verbraucher sich absolut darauf verlassen, dass es sich um ein Lebensmittel zum menschlichen Verzehr handelt. Grün impliziert auch Nachhaltigkeit, was allerdings nicht als offizielle Eigenschaft hinterlegt ist sondern mehr als Marketingstrategie fungieren soll.

2) Plastikmüll in den Weltmeeren
Die 7 Weltmeere werden von sehr viel Plastikmüll und Mikroplastik belastet. Rund 20 % davon stammen einzig und allein vom Nestlé-Konzern. „Natürlich sind es die Verbraucher, die den Plastikmüll nicht sachgemäß entsorgen, sodass er im Meer landet. Dennoch werden wir Verantwortung übernehmen.“ sagt Schneider selbstüberzeugt.

Nestlé werde gemeinsam mit der UN ein System für Seeverschmutzungsrechte entwickeln und die kompletten Rechte an der Verschmutzung direkt aufkaufen. Der Konzern werde dadurch sicherstellen, dass sämtliche Verschmutzung legitimiert wird und nichtmehr moralischer Verantwortung unterliegt. Außerdem wird Nestle die Rechte an andere Konzerne weiter verkaufen um die Kosten der Umstellung zu decken. „So gewinnen alle!“ beendet Schneider das Thema.

3) Ausbeutung von Mitarbeitern
Da dem Konzern schon mehrfach Ausbeutung von Mitarbeitern und Kinderarbeit bis hin zur Sklavenhaltung vorgeworfen wurde, möchten die Schweizer auch hier neue Ansätze finden. Schneider merkt an, dass der Konzern natürlich nicht beeinflussen kann, was seine Zulieferer und Rohstoffproduzenten alles treiben. Auch wenn es sich dabei teilweise um Tochtergesellschaften handle, so arbeiteten diese absolut autonom.

Bei Nestlé selbst jedoch will man künftig der moralischen Verpflichtung gegenüber dem Personal nachgehen. Um die Mitarbeiter zu entlasten, sollen ihre Stellen künftig vermehrt durch Roboter sowie Software mit künstlicher Intelligenz ersetzt werden. Schneider dazu: „Dann kann uns niemand mehr vorwerfen, unsere Mitarbeiter würden bei der Arbeit überfordert.“.

4) Gewinnung von Mineralwasser in Afrika
Einer der größten Kritikpunkte an der Moral von Nestlé, bezieht sich auf die Gewinnung von Mineralwasser in afrikanischen Entwicklungsländern. Der Vorwurf lautet seit langer Zeit, dass Nestlé vor Ort sämtliche Wasserrechte aufkauft und das Wasser abpumpt um es dann der Bevölkerung teuer zu verkaufen. Dadurch sinke auch der Grundwasserspiegel und wichtige Brunnen trocknen aus.

Bisher war man sich stets sicher, dass der Markt das schon regeln wird. „Die Leute hätten unser Wasser ja nicht kaufen müssen.“ wirft Schneider ein. Dennoch sei man nun mit der Situation konfrontiert und müsse moralisch handeln. So will Nestlé vom erwirtschafteten Gewinn durch Mineralwasserabfüllung künftig Gefäße spenden, mit denen die Einheimischen kostenlos Regenwasser sammeln können, um nicht mehr auf das von Nestlé verkaufte Wasser angewiesen zu sein. Nur noch in seltenen Situationen, wenn es in Zentralafrika dann mal nicht regnen sollte, müssten die Einwohner noch auf Nestlés Wasser zurückgreifen.

Moral wird ins Sortiment aufgenommen
Da Nestlé durch die aufgelisteten Neuerungen viel mehr gute Moral erzeugt, als zur Kompensation der bisherigen Kritik nötig wäre, will der Konzern den Überschuss künftig wirtschaftlich verwerten. Die „Moral“ soll in Form von Zertifikaten ins Sortiment aufgenommen werden und Endverbrauchern ermöglichen, daran teil zu haben. Da die meisten Bürger in westlichen Ländern einen unmoralischen Lebensstil pflegen, erwarten die Shareholder von Nestlé enorme Gewinne durch dieses neue Produkt.

Wer künftig also eine Einheit Moral im Wert von 9,99 Euro erwirbt, kann damit eine Einheit unmoralisches Verhalten an den Tag legen, ohne dafür moralisch zur Rechenschaft gezogen zu werden. Das System ist angelehnt an die hoch profitablen, sogenannten „Ablassbriefe“ der Katholischen Kirche. Zu Nestlés Vorteil, hat die Kirche nie ein Patent auf dieses Geschäftsmodell eintragen lassen.


Autor: Adriano Holatz

Bilder (verändert)
1) Kate Ter Haar, CC BY 2.0
2) Nestlé via Wikimedia Commons